Unser Profil

In unserer dreizügigen Primarstufe mit den Schuljahrgängen 1 bis 4 werden zur Zeit 285 Kinder in einem eigenen Gebäude unterrichtet.

In dieser "Kleinen Schule", wie die Grundschüler ihr Unterrichtgebäude liebevoll nennen, unterrichten 25 Lehrkräfte und ein Referendar.

Das Kollegium legt besonderen Wert darauf, die Schüler zu gewaltfreier Konfliktlösung zu erziehen. Das Faustrecht ist in allen Situationen verpönt. Stattdessen lernen die Kinder Streitschlichtungsverfahren kennen und üben, Streit gar nicht erst aufkommen zu lassen. Wenn Kinder alleine nicht zu einer Lösung finden, müssen sie sich an eine Lehrerin wenden. Durch die Integration von Außenseitern und Kindern, die mit ihrer Persönlichkeit einen schützenden Rahmen brauchen, lernen die Kinder an der Grundschule der FCSO die Bereitschaft zum Teilen, Achtung und Rücksichtnahme. Ehrlichsein, Schimpfwörter überhören, kein Kind auslachen, Schuld zugeben und weitere Regeln gelten für Schüler und Lehrer.

Den Lehrern ist es wichtig, dass Kinder die Freude am christlichen Glauben entdecken. Dabei versucht die Schule gemeinsam mit den Eltern, den Kindern Wege aufzuzeigen, die ihnen helfen, ein eigenes Werteurteil aufzubauen. Das Kollegium ist entschlossen, im Vertrauen auf Jesus Christus zu leben und diese Haltung in die gesamte Unterrichtsgestaltung einzubringen. Dazu gehört zum Beispiel, Fehler einzugestehen und sich zu entschuldigen.

Der Unterricht ist in allen Fächern auf eine möglichst umfassende Vermittlung der Fähigkeiten und Kompetenzen ausgerichtet, die von den Kerncurricula des Landes Niedersachsen vorgegeben sind. In regelmäßigen Diskussionen und Teambesprechungen wird an der FCSO fortwährend versucht, die besten Unterrichtsmethoden zu finden und diese immer mehr zu verbessern. Durch Ermutigung werden die Kinder gefördert und gefordert, die ihnen entsprechenden Leistungen auch zu bringen. Selbstwert und Selbstbewusstsein werden von Anfang an aufgebaut und der Umgang mit Lernschwächen trainiert.
Insbesondere ist das Pädagogenteam um den Aufbau und die Entwicklung einer neuen Lernkultur bemüht, die es erlaubt, der großen Unterschiedlichkeit innerhalb der Schülerschaft gerecht zu werden.

Auf die individuelle Entfaltung von kreativen und musischen Fähigkeiten wird von den Lehrern der Schule besonders geachtet. Im Schulchor, in den Arbeitsgemeinschaften, im Musikprojekt sowie in den Fächern Textil, Kunst, Werken und Musik werden die Kinder angeregt, neue Betätigungen auf diesem Gebiet zu wagen. Ein gut ausgestatteter Musiksaal, ein moderner Werkraum und die Bühne im großen Foyer bieten hierfür die Möglichkeiten.

Eine starke Elternbeteiligung macht die Schule zu einer persönlich geprägten Schule. Die Eltern wirken in großem Engagement mit in das Schulleben hinein. Sie sind immer wieder bereit, bei besonderen Arbeitseinsätzen auf dem Schulgelände, bei Schulfesten oder Unterrichtsprojekten mitzuhelfen. Die Klassenräume des nagelneuen Schulbaus sind von den Kindern liebevoll gestaltet; in den Fluren sind Schülerarbeiten aufgehängt und ausgestellt. Das alles führt dazu, dass die Kinder ein Verantwortungsbewusstsein für ihre Schule entwickeln, die sie nicht mutwillig zerstören wollen.

Die FCSO bietet in der Primarstufe Unterrichtszeiten wie eine Verlässliche Grundschule. Es besteht für alle Schüler die Möglichkeit, über den Unterricht hinaus an einem Betreuungsangebot bis 13.25 Uhr teilzunehmen. Aus allen Ecken der Region fahren Schulbusse die Schule sicher und zügig an. Die Grundschüler können auf Wunsch automatisch in die fünfte Klasse der FCSO aufrücken. Bis hin zum Abitur erfahren sie dann Schulerziehung aus einem Guss.

Von 13:30 bis 15:30 Uhr bietet die FCSO von Montag bis Donnerstag eine Ganztagsbetreuung an. Nach einem gemeinsamen Mittagessen erledigen die Schülerinnen und Schüler, die für die Ganztagsbetreuung angemeldet sind, zunächst ihre gesamten Hausaufgaben. Danach nehmen sie an Pädagogischen Angeboten teil. In der Ganztagsbetreuung sind sowohl Pädagogische Mitarbeiterinnen als auch Lehrkräfte tätig.

Die Leistungen der Schülerinnen und Schüler werden ohne Schulnoten bewertet. Im Januar finden ausführliche Lernentwicklungsgespräche mit den Kindern und ihren Eltern statt. Am Ende eines Schuljahres erhalten die Schülerinnen und Schüler einen Lernentwicklungsbericht ohne Zensuren. Darin wird der individuelle Lern- und Leistungsstand des jeweiligen Kindes beschrieben und seine Kompetenzen, Fertigkeiten und Interessen besonders betont.