Klasse 4c im Wasserwerk Hasselt

Mitte Januar besuchte die Klasse 4c das Wasserwerk des Wasserversorgungsverbands Moormerland-Uplengen-Hesel-Jümme (WMU) in Hasselt.  Dessen Leiter, Heinz Hotze, führte die Schüler zunächst ins Leitzentrum, in dem noch gut gepflegte Technik aus früheren Jahren für eindrucksvolle Anschauung sorgt. So konnten die Schülerinnen und Schüler den langen Weg des "Rohwassers" durch Oxidation, Filtration, Entsäuerung und Verkalkung gut nachvollziehen.

Später besichtigten die Kinder die Pumpen, die das fertige Trinkwasser in das rund 1600km lange Leitungsnetz des WMU drücken und so dafür sorgen, dass die rd. 54.000 Einwohner und die Feuerwehren aus Moormerland, Uplengen, Hesel, Jümme und Teilen von Leer stets mit frischem Trinkwasser bzw. Löschwasser versorgt sind.

Eines der Hauptaugenmerke der Verantwortlichen liegt auch auf dem wirtschaftlichen Gebrauch von Strom und der Aufrechterhaltung der Stromversorgung im Notfall. "Selbst wenn im ganzen Landkreis das Licht ausgeht: Bei uns bleibt es hell", gab sich Hotze zuversichtlich. "Wir pumpen weiter."

Besonders beeindruckend war auch das rund 3000 Kubikmeter fassende Reservoir des Wasserwerks, mit dem Verbrauchsschwankungen ausgeglichen werden. Im Außengelände konnten die Kinder dann das Modell eines Straßenquerschnitts bewundern und dort tatsächlich alle Hausversorgungsleitungen wiederfinden, von denen im Unterricht zuvor bereits die Rede war.

Frühstücken konnten die Kinder aus Veenhusen im großen Konferenzsaal; die Buskosten übernimmt freundlicherweise der Wasserverband.

Ein Film von 2010 über den Besuch der damaligen Klasse 3a im Wasserwerk ist hier zu sehen:

Besuch im Wasserwerk Hasselt